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Einleitung: Fachseminare: Diversity- Integration

In den Sozialwissenschaften wurde und wird Migration je nach theoretischem Hintergrund bzw. hintergründigem Interesse aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und dementsprechend auch verschieden definiert. Paul Mecheril bezeichnet Migration als einen „Ausdruck“, als „eine allgemeine Perspektive, mit der Phänomene erfasst werden, die für eine Migrationgesellschaft kennzeichnend sind: Übersetzung oder Vermischung als Folge von Wanderungen, Entstehung von Zwischenwelten und hybriden Identitäten, Phänomene der Zurechnung auf Fremdheit, Strukturen und Prozesse des Rassismus, Konstruktionen des und der Fremden oder auch die Erschaffung neuer Formen von Ethnizität“ (Mecheril 2004, S. 18). Demzufolge thematisiere und problematisiere Migration vielmehr als die territorialen Grenzen die „symbolischen Grenzen der Zugehörigkeit“ auf individueller, sozialer und gesellschaftlicher Ebene und zwar unabhängig von der „natio-ethno-kulturellen Zugehörigkeit“ (Mecheril 2004) der jeweiligen Personen bzw. Gruppe. Das bedeutet, dass alle Mitglieder der Gesellschaft davon betroffen sind. Folglich ist Migration nicht als bloßer Wanderungsprozess zu betrachten. Sie gehen zwar zusammen einher, doch darüber hinaus sollte Migration als „Gegenstand von Diskursen und als Gegenstand politischer und alltagsweltlicher Auseinandersetzungen verstanden werden, in denen die Frage, ob es eher um Erhalt oder Umgestaltung geht, mit unterschiedlichen Ergebnissen zum Thema wird“ (ebd., S. 42).

Gleichzeitig ist hier auf die herausfordernden Probleme hinzuweisen, die mit Migration im Zusammenhang stehen. In den hier angebotenen Seminaren geht es um verschiedene soziale, politische und kulturelle Themen, die mit einer ganzheitlichen Integration der Zugewanderten und deren Nachwuchs einhergehen. Da Integration eine aktive Beteiligung aller Mitglieder der Gesellschaft voraussetzt, sind die Angebote sowohl an die Angehörigen der „Dominanzkultur“ (Rommelspacher 1995) als auch an die Zugewanderten und deren Nachwuchs gerichtet.

Vgl. u. a. Erklärungsansätze von Treibel 1990, Santel 1995, Berger 2000, Mecheril 2004

 

 

 

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